Land Rover

LR 109 Serie III (Bj.82, 2,3l Benziner, LKW, Plane)

November 2003

Hallo Leute,

der Serie 3 ist mit Abstand der schönste unter den Land Rover. Aber letztendlich ist doch nur eine Frage des Geschmacks und der Bequemlichkeit ;-)

Ich bin nun umgestiegen. Seit dem 25. Oktober fahre ich nun einen 110. Mehr dazu auf einer anderen Seite.

Euer Carsten

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Wichtige Tipps rund um den Landrover:

Front Differential: (oder wie baue ich mir meine eigenen Freilaufnaben)

Während einer Geländefahrt machte es plötzlich Krach. Panik und Angst machte sich breit. Es waren gerade mal schlappe 200 Km bis nach Hause. Kurze Suche mit großem Schreck, mein vorderes Differential hatte den Geist aufgegeben. Ich hatte aber Glück im Unglück. Ich befand mich auf einem Treffen mit vielen anderen Landy`s (Natürlich vom DLRC).
Natürlich wurde mir auch geholfen und zwar mit zwei alten Bierdosen. Zwei alte Bierdosen?
Klar, man entfernt die Radnabenkappe (1) und da drunter befindliche Mutter mit Splint (2). Mit einer großen Zange (Wasserpumpenzange) entfernt man den Radnabenflansch (3), der das Verbindungsstück zwischen Rad und Steckachse ist.
Nun schneidet man eine Bierdose in der Mitte durch und steckt die Bodenseite der Dose auf die Achse. Die Schrauben können wieder eingedreht werden. Mit Klebeband (Panzerband) kann das ganze nun fixiert werden, um der Ölaustritt zu verringern. Die muss natürlich auf beiden Seiten gemacht werden und schon hat man seine eigenen Freilaufnaben. Leider habe ich keinen entsprechenden Tip für Flaschentrinker.

Bremsen: kann man mit den Autos eh nicht!

Das leidige Thema mit der Luft in der Bremsanlage. Ich versuchte auf vielen Wegen die Luft raus zu bekommen. Leider hatte ich nicht immer eine zweite Person in der Werkzeugkiste, die mir helfen konnte. Nach einigen Tagen und vielen gefrusteten Stunden besorgte ich mir in einer Autowerkstatt ein Wundergerät. (Nicht jede Werkstatt verleiht Werkzeug)
Es handelte sich um einen Druckbehälter der mit ca. 5 Litern Bremsflüssigkeit gefüllt ist. Der Behälter steht unter Druck (ca. 1,5 bar). Mit Hilfe eins Adapters, der auf den Reservebehälter für die Bremsflüssigkeit geschraubt wird (gängige Größe), wird ein Druckschlauch mir einer Kupplung angeschlossen. Das gesamte Bremssystem füllt sich mit dem entsprechenden Druck. Nun müssen nur noch die Entlüftungsnippel geöffnet werden.
(Wenn sich sich öffnen lassen ;-))) Je nach Füllmenge muss der Druck auch wieder erhöht werden. Mein Auto hatte noch nie eine bessere Bremsleistung als jetzt.